22. Mai – Italien, Brescia: Unsere Liebe Frau der Gnaden (1526)

Was es bedeutet, sich Maria zu weihen

Für die Weihe an Maria empfiehlt der heilige Ludwig Maria Grignon von Montfort in seiner „Abhandlung über die wahre Andacht zur Allerseligsten Jungfrau Maria” in Nr. 115 „alle Handlungen durch sie, in ihr, mit ihr und für sie anzufangen, fortzusetzen und zu vollenden, um sie so durch Christus, in Christus, mit Christus und für Christus auszuführen, der unser letztes und höchstes Ziel ist und sein soll.“ Und weiter unten, in Nr. 120, präzisiert er: 

„Von allen Geschöpfen ist Maria dem Heiland am gleichförmigsten gewesen, woraus sich ergibt, dass von allen Andachten uns die Andacht zur allerseligsten Jungfrau, seiner heiligen Mutter, unserem Herrn am nächsten bringt, und dass eine Seele umso mehr Christus gehört, je mehr sie sich Maria geweiht hat. Deshalb ist auch die vollkommene Hingabe an Jesus Christus nichts anderes als eine gänzliche Hingabe an die allerseligste Jungfrau – und das ist eben die Andacht, welche ich lehre.“ 

Die Weihe an die Gottesmutter will uns also zu ihrem Sohn führen. Das ist übrigens auch die Lehre der Jungfrau Maria in Fatima. Am 13. Juni 1917 sagt sie zur kleinen Lúcia: „Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führt.“

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